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Karriere vor der Haustür

Hochschulen und Unternehmen informieren bei Studien- und Ausbildungsmesse im Berufskolleg Duisdorf 
(Artikel aus dem General-Anzeiger vom 31.03.2017)

„Früher haben wir jeweils eine Messe für Studium und Ausbildung veranstaltet. Nun haben wir die Messen zusammengeführt, um die regionalen Zukunfts-möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler kompakt darzustellen“, sagte Koordinator Marco Weich zum Auftakt im Duisdorfer Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises, wo es am Donnerstag zahlreiche Informationen über heimatnahe Möglichkeiten von Studium und Beruf gab. Weichs Kollege Matthias Momberg informierte am Stand des Berufskollegs über den neuen Bildungsgang Personalwirtschaft, der ab dem kommenden Schuljahr in der Fachschule für Wirtschaft angeboten wird. „Wir haben schon jetzt eine halbe Klasse zusammen, ohne dass wir groß werben mussten“, berichtete der Pädagoge.

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Gleich nebenan informierten sich Schüler des Wirtschaftsgymnasiums über den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit ihren insgesamt 8000 Studierenden an den Standorten Sankt Augustin, Rheinbach und Hennef. Oft nachgefragt wurde der Bachelor für Betriebswirtschaft in Rheinbach, wo sich Interessenten beim Tag der offenen Tür am Samstag, 8. April, unter anderem bei Vorträgen und Kurzvorlesungen über die Programme Betriebswirtschaft, International Businesssund Wirtschaftspsychologie informieren können. Den Bachelor für Nachhaltiges Wirtschaften kann man an der Alanus Hochschule in Alfter erwerben. Bereits am kommenden Samstag und Sonntag erhält man vor Ort Tipps zu Spezialisierungen wie Social Banking.

Victor, Schüler des Wirtschaftsgymnasiums, hatte sich bereits vor der Messe an seiner Schule für ein Duales Studium an der Europäischen Fachhochschule in Brühl entschieden. „Ich will dort Wirtschaftsinformatik studieren. Das ist genau mein Ding“, wusste der 18-Jährige, der nächstes Jahr sein Abitur macht. Bei der Ausbildung war der Bereich Sicherheit bei den Besuchern besonders nachgefragt.

Am Stand des Hauptzollamtes Köln zeigten sich etliche Schüler beeindruckt über am Flughafen beschlagnahmte Fälschungen. „Eine Ausbildung beim Zoll stelle ich mir echt spannend vor“, meinte Merve von der Höheren Handelsschule, die ernsthaft über eine Bewerbung nachdenkt. Einer ihrer Klassenkameraden interessierte sich für eine Ausbildung beim Sicherheitsunternehmen Paffen. „Unsere Aufgaben werden immer vielfältiger. Dabei arbeiten wir Hand in Hand mit der Polizei. Seit zwei Jahren fahren wir zum Beispiel nachts durch Wachtberg, achten auf verschlossene Türen und Fenster“, erzählte Oliver Misch.

Ein duales Studium bei der Polizei wäre genau der Fall von Julian. „Am liebsten würde ich später zum Spezialeinsatzkommando gehen. Ich bin nämlich sehr sportlich“, sagte er am Stand von Hauptkommissar Wilfried Lange. Neben der physischen und psychischen Belastbarkeit sind soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist gefragt, erfuhr der Schüler. Ein großes Plus ist die Heimatnähe: Studium an der FH in Köln, Training in Brühl und Praxis auf einer Wache in Bonn. bdf

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