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Kooperation mit dem Helmholtz-Gymnasium

Berufsschüler/innen des Berufskollegs des Rhein-Sieg-Kreises in Bonn-Duisdorf planen die Umgestaltung der Außenanlagen des Helmholzgymnasiums

Schüler/innen der gartenbaulichen Mittelstufe, Fachbereich Garten- und Landschaft- und Sportplatzbau, haben sich in den letzten Wochen mit der Umgestaltung der Außenanlagen des Helmholzgymnasiums (HHG) beschäftigt.

Ende vergangenen Jahres fragte der stellvertretende Schulleiter, Herr Rolf Faymonville, ob eine Kooperation mit der Berufsschule möglich sei. Gerne – am 10.11.2017 wurde ihm die Konzeptidee von den Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs und ihrem Fachkundelehrer, Herrn Buchholz überreicht.

Mit Eifer und Planungsfreude entwickelten Schüler der Klassen GL161 und GL162 Ideen für einige „Problemzonen“ im Außenbereich des HHG. Hierzu zählten:

  1. Eine Freifläche unter den Buchen ( Carpinus betulus).
  2. Ein Bereich der Pflasterfläche mit vorhandenem Brunnen.
  3. Eine Rasenfläche zwischen den Winterlinden ( Tilia cordata)
  4. Sitz-Möglichkeiten im Bereich des Teiches.
  5. Die Abschattung des „Grünen Klassenzimmers“ am Sportplatz.
  6. Sitzplätze rechts und links des Eingangs.
  7. Eine Natursteinpflasterfläche mit Sitzmöglichkeiten im Eingangsbereich der Schule.

Das Problem in unserem Projektbereich 2 hinter der Schule besteht darin, dass dort eine Stolperkante vorhanden sei, berichtet Maximilian Hardy. Des Weiteren soll der vorhandene, defekte Brunnen umgenutzt werden.  Unser Lösungsvorschlag wäre, das Pflaster ca. 30 cm hinter dem Kantenstein zu entfernen und eine Pflanzfläche anzulegen. Das Thema „Entsiegelung“ würde ja momentan sehr groß geschrieben. Außerdem würden wir wie eingezeichnet Holzpfähle (ca. 80 cm hoch) verwenden und zwischen diesen mehrere Drähte spannen, sodass dort Kletterpflanzen wachsen können.

Als Problemlösung für den Brunnen haben wir uns gedacht, dass in die Löcher Sitzmöglichkeiten zugeschnitten und einsetzt werden. Hierfür könnte man Schüler des Helmholtz-Gymnasiums beauftragen. Außerdem müssten vorhandene Rohre und Anschlüsse am Brunnen entfernt werden.

„Wir hatten den Ehrgeiz, für alle Teilprobleme eine Lösung zu finden!“ sagte Till Wirtz. „Durch das Gespräch mit Herrn Faymonville haben wir erfahren, was sich das HHG vorstellt und konnten unsere Ideen und Vorschläge auf dieser Grundlage aufbauen. Unsere Klassenlehrer Frau Krause und Herr Buchholz gaben uns noch den Hinweis, darauf zu achten, dass wir bei unseren Vorschlägen die Kosten so gering wie möglich halten sollten.“

Jetzt ist das HHG am Zug, um zu schauen, welche von unseren Ideen umsetzbar sind. Als Fazit können wir aber jetzt schon folgendes festhalten:

Original-Töne der Schülerinnen und Schüler:

„Ich finde gut, dass ich bei einem solchen Schul-Projekt mal meine eigenen Ideen und Gedanken einbringen kann.“ (Felix van Waegenigh)

„Mir gefällt, neben der Schule und der Arbeit auch mal ein eigenes Projekt gestalten zu können.“ (Maximilian Hardy)

„Ich finde gut, dass uns vertraut wird.“ (Florian Gundlach)

„Ich finde gut, dass man ein Projekt beim Kunden vom Erstkontakt, über die Planung bis ggf. zur Ausführung miterleben und gestalten kann.“ (Carolina Hoff)

„Gute Idee, WIN-WIN-Situation, alle Beteiligten haben viel davon!“ meint (Peter Wiersberg)

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