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Besuch bei Saint-Gobain (ISOVER)

Ein Schülerbericht von Tessa und Maike (WG 161)

Am Dienstag, den 17.10.2017 waren wir in der Fabrik von ISOVER in Bergisch Gladbach. ISOVER ist ein Tochterunternehmen von Saint-Gobain und produziert Glaswolle, Steinwolle und Hartschaum.

Wir wurden herzlich mit Getränken und Muffins empfangen. Herr Wenger, der extra für uns aus Ludwigshafen angereist ist, hat uns das Unternehmen anhand einer Präsentation vorgestellt. Nach der Präsentation hat uns der Werksleiter den Produktionsprozess erklärt und wichtige Sicherheitshinweise sowie unsere Schutzbekleidung gegeben.

Als erstes hat uns der Werksleiter Herr Leconte gezeigt, welche Rohstoffe für die Produktion verwendet werden. Sie verwenden recyceltes Glas, Sand und vulkanisches Gestein. Die Becken, die wir danach gesehen haben, dienen zur Verringerung des Schadstoffausstoßes. Als nächstes sind wir in das Produktionsgebäude gegangen, vorher wurden uns Ohrstöpsel gegeben, da es sehr laut dort ist. Uns wurde der Ofen gezeigt, indem die Rohstoffe eingeschmolzen werden. Danach sind wir in den Kontrollraum gegangen und dort wurde uns gezeigt, wie der Spinner funktioniert und Herr Leconte hat uns das Zuckerwatten-Prinzip erklärt und uns ein Stück Glaswolle zum Anfassen gegeben.

Wir sind dem Fließband gefolgt, auf dem die Glaswolle transportiert wird. Bei der ersten Station wird die Glaswolle durch große Nadeln zusammengenäht. Nach dem Zusammennähen ist die Glaswolle von ca. 30 cm auf ca. 5 cm geschrumpft. Danach wird sie so zurechtgeschnitten, wie der Kunde es benötigt. Damit die Glaswolle nicht auseinanderbricht, wird Klebstoff hinzugefügt. Danach wird die Glaswolle von der einen Seite mit Isolierfolie beklebt und zu einer Rolle geformt. In einem letzten Schritt wird in die Rolle ein Schlitz geschnitten, um sie über Rohre zu stülpen. 

Wir wurden zum Abschluss von Herrn Wenger herzlich zum Essen eingeladen. Dort aßen wir alle zusammen Schnitzel mit Pommes-Frites und einen Salat. Zum Abschluss bekam jeder von uns ein Eis. Beim Essen hatten wir die Gelegenheit, den beiden jungen Praktikanten, die aus Frankreich kommen, Fragen zu stellen. Sie machen bei ISOVER ein einjähriges internationales Praktikum (VIE), um danach in einem internationalen Unternehmen eine Stelle zu finden.

Uns hat der Besuch gefallen und es war sehr interessant das Unternehmen zu besichtigen. Durch unser bereits erworbenes Wissen in BWL konnten wir die einzelnen Produktionsschritte besser nachvollziehen. Uns ist besonders aufgefallen, wie herzlich wir aufgenommen wurden und wie wichtig unsere Generation für das weitere Bestehen des Unternehmens ist.

Hier gibt es einen französischen Bericht von Rosanna Aiello.

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