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Kaufmännische Berufsschule

Die Auszubildenden, die die kaufmännische Berufsschule am Berufskolleg Bonn-Duisdorf besuchen, haben einen Ausbildungsvertrag mit ihrem Ausbildungsbetrieb abgeschlossen. Die Ausbildungsdauer kann drei, zweieinhalb und zwei Jahre betragen. Die Schüler/innen werden in der Regel in Klassen mit der entsprechenden Laufzeit eingeschult.

Ziel unseres Unterrichts ist es, den Berufsschüler/innen berufliche Handlungskompetenz zu vermitteln, mit der sie in den unterschiedlichsten betrieblichen Situationen geeignete Lösungen finden und zu einem zielorientierten Ergebnis beitragen. Hierzu sind fachliche Kenntnisse und umfassende Fähigkeiten in unterschiedlichen Bereichen erforderlich.

Wir gestalten den Unterricht so, dass die geforderten beruflichen Handlungskompetenzen vermittelt, gefördert und weiterentwickelt werden. So trainieren wir z. B. in Lernsituationen, die sich aus betrieblichen Anforderungen ableiten, die richtigen Handlungsweisen zu entwickeln. So werden z. B. erforderliche Fachkenntnisse vermittelt, Recherchetechniken genutzt, Problemlösungen entwickelt, Kommunikations- und Präsentationstechniken trainiert, Wertvorstellungen diskutiert und der soziale Umgang mit anderen geübt. Der Einsatz von modernen Arbeits- und Kommunikationstechniken im Unterricht ist uns ein wichtiges Anliegen.

Anmeldung zur kaufmännischen Berufsschule

Die Ausbildungsbetriebe melden ihre Auszubildenden zum Besuch der kaufmännischen Berufsschule mit dem Anmeldeformular Anmeldeformular an. Informationen zur Einschulung erhalten die Ausbildungsbetriebe schriftlich zu Beginn der Sommerferien. Bei Fragen zur Anmeldung wenden Sie sich bitte an Frau Kowalk oder Frau Selig (0228 526800) im Sekretariat.

Unseren kaufmännischen Auszubildenden bieten wir vielfältige Zusatzangebote und Zusatzqualifikationen an. Diese differenzierten Angebote erweitern ihre berufliche Kompetenzen und erhöhen nach abgeschlossener Berufsausbildung ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt. 

Besondere Angebote

Inklusion

Der überwiegende Teil unserer Klassen- und Fachräume ist barrierefrei erreichbar. Das Berufskolleg verfügt über mehrere Behindertentoiletten und Außentüren, die durch Bewegungssensoren gesteuert werden. Wir schaffen Arbeitsbedingungen, die sich an den Bedürfnissen unserer Schülerinnen und Schülern mit einem Handycap orientieren. Beispiele sind PC-Arbeitsplätze mit besonders großem Monitor oder einer speziellen Software für Sehbehinderte, die Nutzung technischer Hilfsmittel bei einer Beeinträchtigung des Hörvermögens, besondere Positionierung von Arbeitsmöbeln bei der Arbeit im Rollstuhl oder die Nutzung von speziellen Sitzmöbeln bei individuellen Problemen im Wirbelsäulenbereich. Bei Leistungsüberprüfungen geben wir bedarfsorientiert zusätzliche Arbeitszeit. Als fachkundige Beraterin für Schülerinnen und Schüler steht unsere Sonderpädagogin Frau Zienke zur Verfügung.

Damit ist es uns gelungen, bereits sehr viele Auszubildende bei der Integration in das Berufsleben zu begleiten und auf Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Passgenaue Angebote für Eltern in Ausbildung

Viele unserer Schülerinnen und Schüler in der kaufmännischen Berufsschule sind bereits Eltern. Sie betreuen neben der Ausbildung ein Kind oder nicht selten mehrere Kinder und organisieren ihren Haushalt. Auch mit einem straffen Zeitmanagement ist es nicht immer möglich, allen Anforderungen gerecht zu werden. Falls erforderlich suchen wir gemeinsam mit den Betroffenen nach individuellen Lösungen für den Besuch der Berufsschule. So haben wir an unserem Berufskolleg zwei Parkplätze eingerichtet, die nur von Eltern mit einem entsprechenden Ausweis benutzt werden dürfen. Wir reduzieren damit die Zeit für die Parkplatzsuche und unterstützen den pünktlichen Besuch der Berufsschule. Falls die Öffnungszeiten der Betreuungseinrichtungen für Kinder einen pünktlichen Unterrichtsbeginn nicht ermöglichen, vereinbaren wir mit den Auszubildenden individuelle Verspätungsregelungen. Klassenarbeiten kündigen wir frühzeitig an, damit eine mittelfristige Vorbereitung auf die Leistungsüberprüfung organisiert werden kann.

Die Erfahrungen, die unser Berufskolleg in der Ausbildung junger Eltern gesammelt hat, konnten in Fachtagungen zur Teilzeitausbildung in Bonn und München als Impuls für andere Schulen und Regionen eingebracht werden. Wichtiger Kooperationspartner ist das Projekt MoDus, das Modulare Unterstützungssystem für Mütter, Väter, Kinder und Betriebe beim CJD Bonn.

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