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Internationale Förderklasse (IFK)

An wen richtet sich dieses Bildungsangebot?

Die Internationale Förderklasse (IFK) ist ein Angebot für schulpflichtige Jugendliche von 16 – 18 Jahren, die aus verschiedenen Gründen nach Deutschland eingewandert sind und aufgrund geringer bzw. gar keinen Deutschkenntnissen noch nicht am Unterricht von Regelklassen teilnehmen können.

Dies gilt insbesondere für

  • nachgereiste Kinder hier lebender ausländischer Mitbürger/-innen
  • Asylbewerber/-innen
  • Flüchtlinge aus Kriegs- und Krisengebieten


Wo liegen die Schwerpunkte?

Im Mittelpunkt des Unterrichtsgeschehens stehen

  • der Erwerb der Sprachkompetenz
  • die Verbesserung der Allgemeinbildung
  • das Aneignen von beruflichen Grundkenntnissen
  • die berufliche Orientierung
  • Unterstützung bei der Integration in die Gesellschaft
  • Ausbildung und Förderung der Selbstreflexion

Das Unterrichtsfach Deutsch nimmt in diesem Zusammenhang den größten Anteil ein. In allen Situationen des Lebens benötigen wir sprachliche Fertigkeiten. Texte verstehen und erstellen können, Informationen verarbeiten, Kontakt mit anderen Menschen aufnehmen und die eigenen Interessen vertreten und darstellen können, sind die zentralen Schwerpunkte unserer Deutschförderung.

Wie sieht der schulische Alltag aus?

Die Schüler/-innen werden in ihrem Lern- und Entwicklungsprozess von einem Team unterschiedlicher Professionen begleitet und unterstützt. Zudem erweitern eine Schulsozialarbeiterin und eine Bundesfreiwilligendienstleistende das Lehrerteam.

Die Schüler/-innen werden in einem festen Klassenverband an 5 Tagen in der Woche unterrichtet. Grundlage für den Unterricht der IFK ist der Bildungsplan für Klassen der Ausbildungsvorbereitung.

Der Unterricht wird unterteilt in den berufsbezogenen Lernbereich Wirtschaft und Verwaltung, Deutsch, Mathematik, Politik und Gesellschaftslehre sowie Sport und Gesundheitsförderung. Daneben ist im Stundenplan der Gesprächskreis fest verankert und bildet eine ganz wichtige Komponente bei der Unterstützung und Förderung der Schüler/-innen ab. Die Schüler/-innen lernen in diesem soziales Handeln, Konfliktfähigkeit und Realitätskontrolle. Der Gesprächskreis bietet darüber hinaus auch Raum sich mit kulturellen Unterschieden in der Gruppe auseinanderzusetzen. Mit dem respektvollen und mitfühlenden Blick auf die unterschiedliche Herkunft und Erfahrung von aufgelösten familiären Strukturen kann im geschützten Rahmen der Gruppe gemeinsam eine individuelle neue Lebenswelt gestaltet werden.

Welche Perspektiven bietet die IFK?

Die IFK bietet die Möglichkeit, bei Vorliegen entsprechender Leistungen, einen dem Hauptschulabschluss ähnlichen Abschluss zu erreichen.

Sofern anerkannte ausländische Schulabschlüsse vorliegen, kann die Aufnahme in weiterführende Bildungsgänge des Berufskollegs beantragt werden. Ähnliches gilt bei Erreichen des dem Hauptschulabschluss ähnlichen Abschlusses. In diesem Fall kann der / die Schüler/-in eine Feststellung der Berechtigung zum Besuch eines weiterführenden Bildungsgangs beantragen.

Zusätzlich unterstützt die Agentur für Arbeit bei der beruflichen Orientierung und – mit fortschreitenden Deutschkenntnissen - möglichen Aufnahme einer betrieblichen Ausbildung bzw. Erwerb eines Langzeitpraktikums (EQ).

 

Bewerbungen bitte an:

Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises Bonn Duisdorf

Dsina Cha/Christina Faßbender

Rochusstraße 30

53123 Bonn

Tel.: 0228 526805

Mail:
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